Was bedeutet Ressentiment?

Michael Klonovsky

Kaum hat der Pressstrolch sie in den Mund genommen, inflationieren auch mit sublimen Erkenntnissen aufgeladene Termini zu interessengeleiteten Plapperbegriffen. Einer sei hier versuchshalber vom Seim gesäubert

Lasst uns, liebe Kinder und vereinzelte Eltern, heute über das Ressentiment reden. Es bedarf keines empirischen Nachweises, dass mit dem Begriff in der hiesigen Öffentlichkeit nahezu ausschließlich gegen „rechts“ hantiert wird, das ist eindeutig. Sogar der Verfasser dieses Diariums, gewiss einer der ressentimentfreiesten Menschen in seinem Hausgang, sah sich mit diesem Vorwurf konfrontiert, gewissermaßen summarisch, denn ein Rezensent des Deutschlandradios verwies ihn mit dem Dekret „Die Schwäche des rechten Denkens ist das Ressentiment, die Schwäche des linken Denkens die Phrase“ des diskursiven Feldes. Quod erat hinreichend demonstrandum.

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