Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche –

Michael Klonovsky

sie begehen nur mehr Straftaten: Das Ergebnis meines Aufrufs zur statistischen „Tiefenbohrung“ vom 8. Dezember 2016

Ich habe am 8. Dezember die Leser meiner Acta diurna aufgefordert, mir ihre Sicht der Dinge – und sofern vorhanden: ihre Expertise – in Sachen Flüchtlingskriminalität mitzuteilen.

Die Conclusio aus nahezu sämtlichen Zuschriften lautet: Wir verfügen keineswegs über belastbare Zahlen. Statistik ist ein schwankendes Terrain. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) bildet nur die Tatverdächtigen und das sogenannte „Hellfeld“ ab. Sie trennt zwar zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen und sogar zwischen Ausländern, die schon länger in Deutschland leben, und „Flüchtlingen“ („Zuwanderern“), aber nicht zwischen ethnischen Deutschen und Passdeutschen. Da kein Mensch und vor allem kein Innenminister weiß, wieviele „Flüchtlinge“ vulgo illegale Einwanderer sich überhaupt hier aufhalten und wieviele davon für welche unaufgeklärten Taten verantwortlich, ist die Statistik enorm verzerrt. Fälle, die noch bearbeitet werden, fehlen dort ebenso wie jene, bei denen kein Täter ermittelt wurde oder kein Tatverdächtiger vom Opfer benannt werden konnte. Im vergangenen Jahr erschienen diverse Medienberichte, dass die Polizei auf Anweisung „von oben“ die Statistik bereinigte (hier etwa oder hier oder hier oder hier). Gerade bei der Flüchtlingskriminalität werden oft mehrere Fälle zu einem zusammengefasst. „Wieviel Prozent der Schlägereien oder Übergriffe in Flüchtlingsunterkünften werden überhaupt zur Anzeige gebracht und wie sieht das im Vergleich mit den Quoten unter einheimischen, sagen wir, Dorffestschlägereien oder -übergriffen aus?“, fragt Leser ***, hier stellvertretend zitiert. „Was man an der Bilanz von Köln – 1.200 Anzeigen, wenige ermittelte Tatverdächtige, nur eine Handvoll Verurteilungen – erahnen kann, ist, dass die offizielle Statistik häufig nur einen Bruchteil dessen abbildet, was die Leute erleben und was in deren subjektiven Sicherheitsgefühl niederschlägt.“ Sogenannte „minderschwere“ Straftaten wie Diebstähle werden in manchen Großstädten gar nicht mehr registriert, Straftaten ohne „Opfer“, etwa jeder einzelne Drogenverkauf im Berliner Görlitzer Park, finden keinen Eingang in die Statistik, speziell dort wo eingewanderte Clans und Banden herrschen, hüten sich Opfer vor einer Anzeige etc. pp.

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