Auf den Spuren von Pontius Pilatus

Junge Freiheit

Es war auch der Abend der großen Vergleiche. Der Demokraten-Abgeordnete Hakeem Jeffries aus New York stellte die Abstimmung über die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens (Impeachment) gegen US-Präsident Donald Trump in eine Reihe mit dem Kampf gegen die Sklaverei und die rassistischen Jim-Crow-Gesetze. Der Republikaner-Abgeordnete Barry Loudermilk aus Georgia verwies auf das anstehende Weihnachtsfest und rief voller Pathos: „Pontius Pilatus hat Jesus mehr Rechte gewährt als die Demokraten diesem Präsidenten.“ Was Pontius Pilatus wohl mit Weihnachten zu tun hat?

Aber Fakten spielten bei der finalen Impeachment-Debatte im Repräsentantenhaus ohnehin eine eher untergeordnete Rolle. Amtsmißbrauch und Behinderung des Kongresses lauteten die beiden Anklagepunkte der demokratischen Führung gegen Trump. Das Ergebnis war deutlich: Nur drei Demokraten brachen mit der Parteilinie. „Ich habe immer geglaubt, daß ein Impeachment dem Land einen großen Schaden zufügen wird“, begründete der Abgeordnete Jeff Van Drew aus New Jersey sein „Nein“.

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