Fantasie-Abgaben für ein besseres Klima

Junge Freiheit

Im März 1998 brachten die Grünen bei ihrer 10. ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz in Magdeburg die Forderung aufs Tapet, der Preis für einen Liter Benzin müsse schrittweise auf fünf D-Mark angehoben werden. Der Beschluß der Delegierten sorgte für ein extrem negatives Medienecho und großes öffentliches Kopfschütteln. Der Vorschlag hat der Partei im damaligen Bundestagswahlkampf gar so schwer geschadet, daß durch ihn fast die erste rot-grüne Bundesregierung in der Geschichte der Republik verhindert worden wäre.

Mehr als 20 Jahre, einer Euroeinführung und etliche Steuererhöhungen später gab es kürzlich wieder die Forderung nach einer drastischen Anhebung des Sprit-Preises. Nur kam sie diesmal von staatlicher Stelle, dem Umweltbundesamt. Das hatte eine Studie erstellt, wonach die Steuern auf Benzin bis 2030 um 47 Cent und die auf Diesel – dem neuen Teufel im deutschen Tank – sogar um bis zu 70 Cent erhöht werden müßten. Die große öffentliche Aufregung blieb diesmal aber weitgehend aus. Was hat sich geändert?

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