Verbraucherschutz – Wie wenigermiete.de zum Durchbruch für Legal Tech wird

Cicero

Daniel Halmer und seine Frau suchen gerade eine neue Wohnung, sie sind jetzt zu dritt. Das ist schwierig, aber nicht nur wegen des Berliner Mietmarkts: Ihm würde wahrscheinlich kein Berliner Vermieter mehr eine Wohnung vermieten, sagt Halmer, sie müssten also eher kaufen. Denn Halmer, Gründer der Firma Lexfox, hat vor dem Bundesgerichtshof Ende November triumphiert, in einem Fall, der Mieter stärken – und Vermieter schwächen wird.

Lexfox betreibt das ­Onlineportal ­wenigermiete.de. Dort können Mieter prüfen lassen, ob sie zu viel zahlen, weil ihr Vermieter etwa gegen die Mietpreisbremse verstößt. Der Mieter tritt seine Ansprüche an das Start-up ab. Es agiert als Inkassounternehmen und erstreitet Forderungen, wenn nötig vor Gericht. In dem Fall, den Lexfox bis vor den BGH getragen hatte, ging es um einen monatlichen Betrag von rund 23 Euro. Die Richter bestätigten mit ihrem Urteil auch grundsätzlich das Geschäftsmodell. Die Berliner Anwaltskammer hatte Lexfox schon wegen unzulässiger Rechtsdienstleistungen verklagt.

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