Hans-Georg Maaßen – Billig getrickst

Cicero

Er hat sich entlarvt. Es war nur ein Satz, der ihm herausgerutscht ist, als das Gespräch schon kein Gespräch mehr war, sondern eher einem Verhör glich. Hans-Georg Maaßen ist zu Gast bei Markus Lanz im ZDF. Ausgerechnet jener Mann, der das öffentlich-rechtliche Fernsehen am liebsten abschaffen würde. Er hat seinen Gastgeber bis dahin so cool auflaufen lassen, dass man sich schon dabei ertappte, dass man ihn für die Chuzpe bewunderte, mit der er die Fragen an sich abperlen ließ. Ob er Fehler gemacht habe. „Sie meinen Chemnitz? Nein.“

Dieser Satz war erwartbar. Doch dann passiert etwas, was man von Maaßen bislang so nicht gehört hatte. Es geht um Flüchtlingspolitik. Ein Thema, zu dem er jetzt, da er im vorzeitigen Ruhestand ist, gerne und häufig Stellung nimmt – besonders auf Twitter, dem Kurznachrichten-Kanal für die Unverstandenen, die die große Bühne suchen. Warum er von einem Shuttle-Service nach Europa rede, wenn es doch darum gehe, Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu bewahren, will Lanz wissen. Und er spricht mit ihm wie ein Grundschullehrerr mit einem uneinsichtigen Schüler.

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