Gewollt sein

Junge Freiheit

„Mama, war ich eigentlich ein Wunschkind?“ – wahrscheinlich werde ich diesen Moment mein ganzes Leben nicht vergessen. Unsere Älteste, damals zwölf Jahre alt, fragt unvermittelt am Mittagstisch nach ihrem Gewollt-Sein, ihrem Geplant-Sein. Nach unserer Vorfreude, unserer Erwartungshaltung, die natürlich positiv zu sein hätte, schließlich geht es doch um sie. War ich ein Wunschkind, wolltet ihr mich haben? Drei weitere Kinder hören schlagartig auf zu essen und hören gespannt zu.

Gewünscht sein. Kinder haben dazu einfache Vorstellungen. Jetzt vor Weihachten haben sie alle ihre Wunschzettel längst geschrieben. Wünschen – Auspacken – Freuen. Für Kinder eine logische Reihenfolge. Sie wollte auch so sehr Wunschkind sein, so wie ihre Freundin, die am Vortag damit geprahlt hatte.

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