Konflikt zwischen Iran und USA – No-Go-Area für Donald Trump

Cicero

In einem amerikanischen Film von 1997, Wag the Dog, fabrizieren Spin-Doktoren und Hollywood-Produzenten einem Krieg in einem entlegenen Land – Albanien – um davon abzulenken, dass dem US-Präsidenten wegen einer Affäre ein Impeachment-Verfahren droht. Der echte Präsident war damals Bill Clinton. Wenig später sollte Clinton tatsächlich einen Luftangriff auf den Irak anordnen, gerade als das Repräsentantenhaus über die Amtsenthebung abstimmte. Diese wurde letztlich bekanntermaßen abgewendet. Die amerikanischen Kriege im Nahen Osten aber gingen weiter.

Kein Wunder, dass direkt nach dem Drohnenangriff auf den iranischen General und Geheimdienstchef Qasem Soleimani eine heftige Debatte in den USA losbrach: Macht Trump das nur, um von den unschönen Impeachment-Schlagzeilen um seine Rolle in der Ukraine abzulenken? Weil ihm vorgeworfen wird, er habe die US-Militärhilfe mit seinem Wahlkampf verknüpft? Oder, schlimmer noch, nahm Trump etwa gar Rache für einen Tweet von Soleimani, der ihn als „Spieler“ und „Nachtclubbesitzer“ verspottete?

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