„Blackfacing“: „Initiative Schwarze Menschen“ kritisiert Sternsinger

Junge Freiheit

BERLIN. Die „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ hat kritisiert, daß sich Kinder das Gesicht schwarz anmalen, wenn sie am 6. Januar als Sternsinger Spenden sammeln. „Schwarze Menschen werden so auf ihre Hautfarbe und äußeren Merkmale reduziert“, sagte der Sprecher der Organisation, Tahir Della, der Nachrichtenagentur dpa.

Für ihn sei das Schminken rassistisches „Blackfacing“. Zwar sei die Tradition gut gemeint, doch ignoriere sie, wie sie auf Betroffenen wirke. Es sei unzeitgemäß, Andersartigkeit überhaupt darstellen zu wollen.

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ betonte, die Kinder nicht aus rassistischen Motiven zu schminken. „Blackfacing“ sei als rassistisch motivierte Darstellungsform im 19. Jahrhundert in den USA entstanden. Davon distanziere sich das katholische Missionswerk.

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