Militäraktionen der USA gegen den Iran – Klare Sprache

Cicero

In mächtigen Lettern und mit knirschender Kreide schreiben die Schulmeister des Weltgewissens ihre Wandtafeln voll. Für den Zürcher Tagesanzeiger zum Beispiel ist die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani „Trumps Kriegserklärung“. Herrschte im Machtbereich der Mullah-Diktatur jemals Frieden? Soleimani galt als zweiter Mann in Teheran, als mächtigster gar, führte er doch Terrorkrieg für den Gottesstaat vom Irak über Syrien und den Jemen bis nach Libyen. Wo immer dort gebombt und gemordet wurde, steckte der finstere Stratege dahinter. 

Ebenfalls im „Tages-Anzeiger“ war zu lesen: „Donald Trump handelt ohne jedes Augenmaß.“ Als Augenmaß gilt die Wahrung eines moralischen Abstands zum Iran und den USA: der Bösewicht Trump auf der einen, die Bösewichte des Ayatollah-Regimes auf der anderen Seite – beide Lager gleich weit entfernt von vernünftiger Politik. Aus dieser fiktiven Mitte wird jetzt Vernunft angemahnt. Vernunft ist ein vertrauter Begriff. Er zählt zur Denkkultur der Aufklärung. 

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