Militäraktionen der USA gegen den Iran – Trumps Pyrrhussieg

Cicero

Vordergründig mag die Regierung Trump die Ermordung des iranischen Generals Qassim Soleimani als „Erfolg“ ansehen. Tatsächlich aber hat Washington die Kunst, die Hardliner im Iran auf Kosten der Pragmatiker zu stärken, bis zur Perfektion gesteigert. Sowohl bei den iranischen Parlamentswahlen im Februar wie auch bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr werden die Gegner von Augenmaß und Kompromiss in Teheran einen Kantersieg einfahren.

Ihre Argumente, Verhandlungen mit dem Westen seien Zeitverschwendung, Verträge mit Washington das Papier nicht wert, auf denen sie geschrieben stehen, sind nicht einfach von der Hand zu weisen. Seit der einseitigen und rechtswidrigen Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran im Mai 2018 durch die Regierung Trump, gegen den erklärten Willen der übrigen Signatarstaaten – das sind die Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat plus Deutschland – eskaliert die Lage im Nahen und Mittleren Osten mittlerweile fast täglich.

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