Der Fluch der bösen Tat

Junge Freiheit

Führungspersonal der Gegenseite umzubringen ist in der Regel keine gute Idee. Daß die USA am vergangenen Donnerstagabend den zweitmächtigsten Mann des iranischen Regimes am Flughafen von Bagdad ermordeten, wird sich nicht als Wendepunkt, sondern als eine weitere Stufe der Eskalation eines Konfliktes erweisen, der eine lange Vorgeschichte hat.

Er geht vordergründig zurück auf den 8. Mai 2018, als Präsident Trump einseitig das Atomabkommen mit Teheran kündigte. Aber auch auf den 16. Januar 1979, als der Schah in Teheran das Flugzeug ins Exil bestieg und die USA ihren wichtigsten Verbündeten in der Region verloren. Oder sogar auf den 19. August 1953, als der populäre, demokratisch gewählte Ministerpräsident Mohammad Mossadegh in einer verdeckten Aktion der CIA gestürzt wurde. Peter Scholl-Latour sah darin den „Urknall“ und zitierte in seinem 2014 erschienenen Buch aus Schillers Wallenstein: „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.“

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