Glühender Wunsch nach Heimkehr

Junge Freiheit

Die Saarabstimmung am 13. Januar 1935 war die letzte Volksbefragung über den Status deutscher Territorien nach dem Ersten Weltkrieg. Durch die Bestimmungen des Versailler Vertrags war festgelegt worden, daß zuvor bereits die Bewohner Schleswigs, Oberschlesiens sowie Ost- und Westpreußens votieren mußten, ob sie Teil des deutschen Staates bleiben wollten. Diese Abstimmungen fanden 1920 und 1921 statt. An der Saar bot sich 1935 damit zwei Jahre nach ihrer sogenannten Machtergreifung für die Nationalsozialisten die Chance für einen außenpolitischen Erfolg.

Nach dem Ende des Kaiserreiches war das Saargebiet unter die Verwaltung des Völkerbundes gestellt worden. Das Industrierevier mit seinen Kohlegruben geriet in wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von Frankreich. Seit Januar 1925 war die Region in das französische Zollsystem eingegliedert und der „Erbfeind“ beutete die Kohlegruben aus.

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