Kommission beanstandet zahlreiche Münchner Straßennahmen

Junge Freiheit

MÜNCHEN. In München stehen mehrere hunderte Straßennamen zur Diskussion. Eine von der Stadt beauftragte Kommission hat in einer Untersuchung 320 Straßen in der bayerischen Landeshauptstadt ausgemacht, die sie teilweise für problematisch hält, berichtet die Bild-Zeitung.

Dabei handelt es sich aber keinesfalls ausschließlich um nationalsozialistisch belastete Namensgeber. So führt die Kommission unter Leitung des Stadtarchivs dem Blatt nach unter anderem auch den früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß (CSU), den Entdecker Christoph Kolumbus sowie den Siemens-Gründer Werner von Siemens auf. Ebenso den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss und den Schriftsteller Erich Kästner. Letzterem wird angelastet, sich während der Zeit des Dritten Reichs nur in die innere Emigration zurückgezogen haben, anstatt das Land zu verlassen.

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