Mit dem Bunten ging es schnell vorbei

Junge Freiheit

Eine Generation lang hatte es nach dem Zweiten Weltkrieg keine einzige erfolgreiche Parteineugründung gegeben – neue Parteien wie die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) oder die NPD nach ihrem kurzen Aufschwung zwischen 1966 und 1969 waren schnell wieder verschwunden oder wurden ebenso bedeutungslos wie das Zentrum oder die Flüchtlingspartei BHE. Also wurde den Grünen ihr späterer Erfolg nicht an der Wiege gesungen, als sie sich am 13. Januar 1980 in Karlsruhe gründeten. 

Warum überlebten sie, warum überstanden sie die Niederlage in ihrer ersten Bundestagswahl im Oktober 1980 (kümmerliche 1,5 Prozent) und den Weggang zunächst der konservativen Mitbegründer ab Sommer 1980, dann nach 1990 auch der ultralinken? Warum half weder Holger Börners „Dachlatten-Taktik“ noch die spätere Umarmungsstrategie der SPD, sie kleinzuhalten oder sogar zu erdrücken? Die Antwort auf diese Fragen ergibt sich bereits aus der Vorgeschichte dieser Partei, die als Bewegungspartei, als „Anti-Parteien-Partei“ (Petra Kelly) begann. 

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