Organspende – Es darf keinen Zwang zur Äußerung geben

Cicero

In Deutschland geht die Schere zwischen Organspenden und benötigen Organen immer weiter auseinander. Mit einem neuen Gesetz will der Bundestag mehr Spender motivieren. Doch der Entwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn ist ein Angriff auf die Menschenwürde

In Deutschland geht die Schere zwischen Organspenden und benötigen Organen immer weiter auseinander. Mit einem neuen Gesetz will der Bundestag mehr Spender motivieren. Doch der Entwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn ist ein Angriff auf die Menschenwürde

Am Donnerstag wird der Bundestag ein Gesetz beschließen in der Hoffnung, dadurch die Zahl der Organspenden zu erhöhen. Gerade gab die Deutsche Stiftung Organtransplantation bekannt, dass die Zahl der Spender im Jahresvergleich von 955 auf 932 zurückging. Daraus resultierten weniger als 3.000 Übertragungen oftmals lebensrettender Organe. Die sogenannte doppelte Widerspruchslösung jedoch, für die Gesundheitsminister Jens Spahn und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach werben, wäre der falsche Weg zum redlichen Ziel. Und ein Bruch mit dem moralischen Leitprinzip unserer Republik: Der Mensch darf nicht verzweckt werden.

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