Zum zweiten Mal magdeburgisiert

Junge Freiheit

Wie kaum eine zweite deutsche Stadt litt Magdeburg unter kriegerischen Heimsuchungen. Ein entsetzter Zeitzeuge beschrieb eine wahre Apokalypse:

„Da ist nichts als Morden, Brennen, Plündern, Peinigen, Prügeln gewesen. (…) Unter welcher währenden Wüterei dann, und da diese so herrliche, große Stadt, die gleichsam eine Fürstin im ganzen Lande war, in voller brennender Glut und solchem großen Jammer und unaussprechlicher Not gestanden, sind mit gräulichem ängstlichen Mord- und Zetergeschrei viel tausend unschuldige Menschen, Weiber und Kinder, kläglich ermordet und auf vielerhand Weise erbärmlich hingerichtet worden, also daß es mit Worten nicht genugsam kann beschrieben und mit Tränen beweint werden. (…) Insgeheim aber hält man dafür, daß mit eingeschlossen die beiden Vorstädtees auf 20.000 Menschen gewesen, die bei solchem grausamen Zustand ihr Leben enden oder sonst am Leibe Schaden leiden müssen.“

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