EU-Parlament fordert härtere Gangart in Verfahren gegen Ungarn und Polen

Die Tagesstimme

Eine große Mehrheit der EU-Abgeordneten hat dafür gestimmt, die laufenden Verfahren gegen Ungarn und Polen wegen angeblicher Verletzung der Werte der EU mit mehr Nachruck zu verfolgen.

Straßburg. – Das EU-Parlament hat am 16. Jänner eine Resolution angenommen, die eine strengere Durchführung der laufenden Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn und Polen fordert. Beide Länder sind zur Zeit Gegenstand solcher Verfahren des EU-Rats wegen angeblicher Verletzung von EU-Grundwerten. Sollte keine Einigung erzielt werden, droht Ungarn und Polen der Entzug von Stimmrechten im EU-Rat.

Das Verfahren gegen Ungarn läuft seit September 2018, als das EU-Parlament den umstrittenen Sargentini-Bericht annahm, der Ungarn in 77 Punkten Verletzungen von EU-Werten vorwirft, unter anderem wegen des „Schürens von Hass auf Migranten“. Das Verfahren gegen Polen läuft seit Dezember 2017 und wurde wegen angeblich fehlender Unabhängigkeit der polnischen Justiz eingeleitet.

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