Libyen-Gipfel in Berlin – Europa hat das Chaos angerichtet

Cicero

An diesem Sonntag soll ein Weg gefunden werden, um den Bürgerkrieg in Libyen zu beenden. Denn die EU will weitere Migration über das nordafrikanische Land unterbinden. Die Skepsis ist groß, aber Berlin ist als Gastgeber nicht verkehrt

An diesem Sonntag soll ein Weg gefunden werden, um den Bürgerkrieg in Libyen zu beenden. Denn die EU will weitere Migration über das nordafrikanische Land unterbinden. Die Skepsis ist groß, aber Berlin ist als Gastgeber nicht verkehrt

Als im März 2011 der UN-Sicherheitsrat unter der Führung Frankreichs die Resolution 1973 für eine humanitäre Intervention beschloss, enthielt sich Deutschland als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Stimme. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wurde heftig kritisiert, hatte aber richtig gehandelt. Denn binnen 24 Stunden wurde die französisch-britische Militäroperation zum „regime change“, ging also völkerrechtswidrig über das UN-Mandat hinaus. Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi, zuvor noch von Europa heftig umworben, sollte beseitigt, die Opposition in Benghasi gestärkt werden. Diesem weiteren Krieg im Namen von Humanität und Demokratie folgte das totale Chaos, wie zuvor im Irak und in Afghanistan.

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