Außenminister Maas erwägt staatliche Seenotrettung

Junge Freiheit

BERLIN. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat nach der Libyen-Konferenz in Berlin angekündigt, über die Aufnahme der EU-Rettungsmission „Sophia“ erneut nachzudenken. Er könne nicht gleichzeitig die Zustände in libyschen Flüchtlingslagern für „unmenschlich“ halten und dann „befürworten, wenn Leute dahin zurückgebracht werden“, sagte Maas am Sonntagabend in der ARD. „Über ‘Sophia’ werden wir ja sowieso wieder reden müssen.“

Die EU bildet derzeit die libysche Küstenwache aus, stellt aber keine eigenen Schiffe bereit, die Zuwanderer aus dem Mittelmeer aufnehmen können. Der Marineeinsatz der EU-Mission „Sophia“ wurde im März vergangenen Jahres nicht verlängert, da sich die EU-Mitgliedsstaaten nicht auf eine Verteilung der Einwanderer einigen konnten.

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