Deutsche Reichspartei: Kein Zurück in die Vergangenheit

Junge Freiheit

Auf einer Zusammenkunft in Kassel wurde vor siebzig Jahren, am 21. Januar 1950, die Deutsche Reichspartei (DRP) gegründet. Wegen ihrer notorischen Erfolglosigkeit erscheint sie heute nur noch in Nachschlagewerken oder als Fußnote zur Geschichte der Bundesrepublik. Die Erfolglosigkeit der DRP war allerdings nicht einfach schicksalhaft, sondern teils fremd-, teils selbstverschuldet.

Was das Fremdverschulden angeht, muß zuerst auf die erschwerenden Umstände bei der Reorganisation der politischen Rechten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hingewiesen werden. Grundsätzlich war immer mit dem Mißtrauen und dem Übelwollen der Besatzungsmächte zu rechnen. Einen gewissen Sinn für Fair Play bewahrten sich immerhin die Briten, die in ihrer Zone gleich mehrere Gruppen rechts der Mitte lizensierten, von denen die Deutsche Partei (DP) und die Freie Demokratische Partei (FDP) beziehungsweise deren Vorläufer die stärksten waren. Allerdings blieb die DP der antipreußischen, welfischen Tradition verhaftet, während die FDP zwischen verschiedenen Ansätzen schwankte. Die reichten von ausgesprochen sozialliberalen bis zu ausgesprochen nationalistischen Vorstellungen. Immerhin zeichnete sich rasch ab, daß DP wie FDP zum „Bürgerblock“ gehörten, den die CDU dominierte.

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