Welches Spiel spielt Erdogan in Libyen und im östlichen Mittelmeer?

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Nun hat man sich also getroffen und miteinander über Libyen geredet. Alle von Merkel nach Berlin Geladenen kamen: Erdogan, Putin, US-Außenminister Pompeo, Johnson, Macron; vertreten waren zudem China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Republik Kongo, Italien, Ägypten, Algerien sowie die Vereinten Nationen (UN), die Europäische Union (mit Ursula von der Leyen!), die Afrikanische Union und die Arabische Liga. Ein paar, die man hätte laden sollen, waren nicht da: vor allem Griechenland und Libyens Nachbar Tunesien.

An Ort und Stelle waren sogar die beiden rivalisierenden libyschen 10-bis 80-Prozent-Machthaber, allerdings im Kanzleramt fein säuberlich quasi in Quarantäne voneinander getrennt: namentlich der international als libyscher Ministerpräsident anerkannte, aber ziemlich machtlose Fajis al-Sarradsch (der neben der offiziellen EU die Türkei hinter sich weiß) und dessen mächtiger Rivale General Chalifa Haftar (der Putin und inoffiziell Frankreich hinter sich weiß). Übrigens 10 plus 80 Prozent ergibt 90 Prozent; die restlichen 10 Prozent des libyschen Gebietes beherrschen Volksgruppen, zum Beispiel die Tuareg.

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