Akademisches Exil in Würzburg

Junge Freiheit

Auch das digitale Zeitalter hat einen „Turm“-Wächter, jedenfalls in Würzburg, wo gestern der Schriftsteller Uwe Tellkamp im vollbesetzten Hörsaal der 1582 gegründeten Universität einen Gastvortrag über 30 Jahre Friedliche Revolution hielt. Eingeladen hatte ihn Peter Hoeres, Professor für Neueste Geschichte und Autor der vielbeachteten Studie über die FAZ-Geschichte. Dabei erinnerte er für einen Augenblick an das Bild von Rilkes „Panther“, ersetzt man das Bild der Gitterstäbe durch jenes der „Gesinnungskorridore“. So waren Tellkamps Empörung und Anspannung, die im federnden Auf- und Abgehen seines Auftritts ablesbar waren, nur zu verständlich nach den kafkaesken Raumkündigungen in Dresden, wo Tellkamp aus dem „Schlaf in den Uhren“ lesen wollte, dem Romanmanuskript, das als Fortschreibung seines Romans „Der Turm“ konzipiert ist.

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