Weinstein: Ein Monster am Pranger

Achgut

Weinstein: Ein Monster am Pranger

Heute startete der Strafprozess gegen Harvey Weinstein in Manhattan mit den Auftaktplädoyers auch inhaltlich. 

Die Esslinger Zeitung schrieb im Vorfeld ganz richtig:

Es gab wohl nur wenige Fälle in der Geschichte, in der ein Angeklagter in der Öffentlichkeit schon vor dem Prozess so eindeutig als schuldig dargestellt wurde. Die unzähligen Artikel mit den Beschreibungen von Dutzenden Frauen zeichnen das Bild eines aggressiven Mannes, der junge Frauen mit dem Versprechen ihre Karriere zu fördern immer wieder in Hotelzimmer lockte und Gegenwehr mit all seiner Macht beiseite wischte. Die Wirkung der Berichterstattung spiegelt sich auch darin, wie viele potenzielle Juroren sich in den ersten Prozesstagen für befangen erklärten und sagten, sie könnten nicht unvoreingenommen am Prozess teilnehmen. Doch Geschichten, die sich in großen Zeitungen vernichtend lesen, sind noch lange keine gerichtsfesten Fälle mit der Garantie einer Verurteilung.

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