Landesschiedsgericht: SPD schließt Sarrazin aus

Junge Freiheit

BERLIN. Das Landesschiedsgericht der Berliner SPD hat den Autor und früheren Finanzsenator Thilo Sarrazin aus der Partei ausgeschlossen. Der Grund für die Entscheidung sei neben seinem Buch „Feindliche Übernahme“ auch ein Auftritt bei einer FPÖ-Veranstaltung während des Europawahlkampfs, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Parteikreise.

Ein Parteigericht von Sarrazins Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf hatte im Sommer 2019 entschieden, daß die SPD Sarrazin ausschließen darf. Die Richter warfen ihm unter Berufung auf zwei Parteigutachten unter anderem „kulturellen und antiislamischen Rassismus“ vor. Vorher hatte es bereits zwei Versuche gegeben, den früheren Bundesbank-Vorstand aus der Partei zu werfen.

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