Der ewig Hundertprozentige

Philosophia Perennis

Realitätsverweigerung, Heuchelei und Denunziantentum als Massenphänomen. In einem Land, in dem die Geistesstörung zum Normativ erhoben worden ist. Ein Gastbeitrag von Frank Haubold

Während Politik und Medien nicht müde werden, ihr Publikum auf die Gefährlichkeit vermeintlich „rechter“ Tendenzen in der Gesellschaft aufmerksam zu machen (was in volkspädagogischen Tatort-„Krimis“ mitunter zur kompletten Realitätsumkehr führt), erfährt eine andere Klientel kaum kritische Würdigung. Dabei handelt es sich um jene Spezies fortschrittlicher Mitmenschen, die weniger Wohlgesonnene gern als „Bahnhofsklatscher“ oder „Gutmenschen“ bezeichnen. Ich nenne sie hier „Hundertprozentige“, auch um eine gewisse Kontinuität aufzuzeigen, denn Hundertprozentige sind eigentlich ein Symptom von Diktaturen. In einer Demokratie mit Meinungspluralismus und einer funktionierenden Diskussionskultur ist normalerweise kein Platz für Hundertprozentige, die das Lied der Herrschenden singen und sogar für ihr eigenes halten. Ihr massenhaftes Auftreten hierzulande ist Alarmsignal und Armutszeugnis zugleich.

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