Inventur bei der SPD – Großreinemachen der Gesinnung

Cicero

Es ist gerade Inventur bei der SPD. Mitglieder gehen oder werden gegangen. Die neue Parteispitze rückt die SPD zurück nach links. Sie zahlt dafür einen hohen Preis. Ihre Umfragewerte sinken weiter, und die ersten Mitglieder suchen Zuflucht bei der FDP

Es ist gerade Inventur bei der SPD. Mitglieder gehen oder werden gegangen. Die neue Parteispitze rückt die SPD zurück nach links. Sie zahlt dafür einen hohen Preis. Ihre Umfragewerte sinken weiter, und die ersten Mitglieder suchen Zuflucht bei der FDP

Drei personelle Ereignisse in kurzer Folge bei der SPD: Sigmar Gabriel wird Aufsichtsrat bei der SPD, Thilo Sarrazin wird von einem Schiedsgericht der Parteischädigung für schuldig gesprochen und soll aus der SPD ausgeschlossen werden. Und der Essener Stadtrat Karlheinz Endruschat gibt sein Parteibuch freiwillig ab, weil er die Borniertheit der Parteispitze gegenüber Lebenswirklichkeiten ihrer Wählerklientel nicht mehr ausgehalten hat. Diese drei Personalien haben viel miteinander gemeinsam. Endruschat war in einem Essener Problemstadtteil 37 Jahre Bewährungshelfer, in einer Ecke also, in die Gabriel seine Partei ausdrücklich schicken wollte, als er im November 2013 das Amt des Parteivorsitzenden übernahm. Die Sozialdemokraten müssten dorthin, „wo es brodelt, riecht und stinkt“, hatte er gefordert.

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