Ole von Beust rückt AfD in die Nähe des Nationalsozialismus

Junge Freiheit

HAMBURG. Der frühere Erste Bürgermeister von Hamburg, Ole von Beust (CDU), hat der AfD eine Nähe zum Nationalsozialismus vorgeworfen. Die Partei spiele „mit Nazithemen und einer Verharmlosung des Dritten Reiches“, sagte von Beust der Zeit. „Rechts geht, rechtsradikal nicht, aber da ziehen die keine Grenze“, warf er der Partei vor. Deshalb könne man mit der AfD auch – anders als zu seiner Zeit als Erster Bürgermeister mit der Schill-Partei – nicht koalieren.

Eine bessere Meinung hat von Beust dagegen von den Grünen. Man dürfe nicht übersehen, daß diese „Themen zu einem Zeitpunkt entdeckt haben, als die anderen Parteien nur darüber gelacht haben“. Als Beispiel nannte er gesunde Ernährung, Klimaschutz und Frauenrechte. Allerdings laufe die Partei auch Gefahr, zu dirigistisch zu werden. „Das darf man nicht mitmachen.“ Gegen eine Koalition mit den Grünen hätte von Beust nichts einzuwenden. Er habe „Sympathien für Jamaika“ bekennt er.

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