Deutscher Totalitarismus 3.0

Dushan Wegner

Stellen wir uns einmal vor, ein Zeichner bekäme einen Auftrag von der Stadt, die Cartoon-Figur für eine Info-Kampagne zu zeichnen. Zunächst sind alle glücklich und zufrieden mit dem gezeichneten Produkt, jahrelang, bis dann Schillers Regel greift, hier paraphrasiert, wonach der Frömmste nicht in Frieden leben kann, wenn es dem bösen Denunzianten nicht gefällt. – Ein sogenannter »Journalist« betätigt sich als Gesinnungsspitzel und stellt etwa fest dass der Zeichner mit einer archaischen Religion sympathisiert, deren Anhänger nicht immer klarstellen, ob sie akzeptieren, dass die Gesetze der Demokratie über denen ihres Glaubens stehen, oder der »Journalist« stellt fest, dass der Zeichner aus Israel stammt, was natürlich Hassvorlage ist für den in linken Kreisen grassierenden, als »Israelkritik« dünn verkleideten Antisemitismus. Ja, stellen wir uns vor, der Zeichner würde öffentlich gebrandmarkt werden, weil er einer bestimmten Religion oder Ethnie angehört, und in der journalistischen Denunziation würde mitschwingen, man möge sich doch bitte seiner Dienste entledigen – es wäre aus gutem Grund ein Skandal!

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