Ein Plan für die Papiertonne

Junge Freiheit

Bill Clinton kann ein Lied davon singen, wie schnell man sich als US-Präsident mit eigenen Initiativen zur Lösung des Nahostkonflikts die Finger verbrennen kann. Der gescheiterte Gipfel von Camp David 2000, als Jassir Arafat und Ehud Barak an der Aufgabe scheiterten, unter Clintons Vermittlung einen endgültigen Status auszuhandeln, steht bis heute symbolisch für das außenpolitische Scheitern einer Präsidentschaft.

Clintons Nachfolger George W. Bush zog daraus die Lehre, nur als Vermittler mit gebührendem Sicherheitsabstand aufzutreten. Der bisher weitreichendste Friedensplan, der sogar der palästinensischen Forderung nach Ostjerusalem nachgekommen wäre, stammt ohnehin aus der Region selbst, vom damaligen israelischen Premierminister Ehud Olmert. Ein Vorstoß, der nicht nur deswegen heute kaum mehr Beachtung findet, weil er wegen der israelischen Militäroperation „Gegossenes Blei“ im Gaza-Streifen 2008 und der Abwahl Olmerts im darauffolgenden Jahr nicht weiterverfolgt wurde, sondern auch, weil er ohne medienwirksame Ankündigungen und Zeremonien aus Washington auskam.

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