Vorbild China? – Die schreckliche Effizienz des starken Staats

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Aus China kommen immer wieder erstaunliche Nachrichten. Innerhalb von zwei Tagen wurde dort ein leerstehendes Großgebäude in ein funktionierendes Krankenhaus für Coronavirus-Patienten verwandelt. Nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnete der weltgrößte Flughafen bei Peking. Innerhalb von acht Stunden entstehen dort ganze Bahnhöfe aus dem Nichts. Das System: Kommunistischer Kapitalismus.

von Max Erdinger

Angesichts der Effizienz, mit der in China Großprojekte binnen kürzester Zeit fertiggestellt werden, reibt sich der Europäer verwundert die Augen. Mancher wird auch grün vor lauter Neid. So, wie etwa Grünen-Chef Robert Habeck, der in einem Fernsehinterview mit Richard David Precht im Jahr 2018 bereits seine Sympathien erklärte für die Idee, auf Kosten der demokratischen Willensbildung zeitliche Abkürzungen zu nehmen, um zu erwünschten Ergebnissen zu kommen. Auch nachdem dieses Interview ziemliche Wellen geschlagen hat, verfolgt Habeck diese Idee weiter. Erst vor wenigen Tagen plauderte er im schweizerischen Davos anläßlich seiner Kritik an Donald Trump wieder aus, daß er die „radikalere Lösung“ gegenüber den kleinen Schritten bevorzugen würde – und einen grundsätzlichen Systemwechsel nicht ablehnt. In dasselbe Horn bläst auch die Heimsuchung im Kanzleramt: Wir würden unseren gesamten Lebensstil, wie er im Laufe der Industrialisierung sich entwickelt hat, binnen der nächsten 30 Jahre in die Tonne treten müssen, meinte sie am selben Ort.

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