„Übrig wie ein Kropf”: FP-Bitschi ätzt über Kickls AfD-Besuch

Die Tagesstimme

Das Vernetzungstreffen von FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl mit der deutschen Schwesterpartei AfD stößt beim blauen Vorarlberger Landeschef Bitschi auf wenig Gegenliebe.

Bregenz/Berlin. – Christo Bitschi, der Teil jener Riege an Spitzenfunktionären ist, die für die Erneuerung der FPÖ zuständig sind, übte Kritik an der Reise von Ex-Innenminister Kickl. Dieser hatte am Dienstag in Berlin zuerst eine gemeinsame Pressekonferenz mit den AfD-Fraktionschefs Alexander Gauland und Alice Weidel abgehalten und später noch eine Rede bei der parteinahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Wie Vorarlberg Online nun berichtet, polarisiert das Treffen innerhalb der FPÖ. Bitschi betonte in einer Aussendung, dass er „solche Auftritte und Besuche bei ausländischen Parteien” ablehne. Selber würde er eine solche Reise nicht unternehmen. Solche Zusatzaufgaben seien „übrig wie ein Kropf.” Seinen Parteikollegen auf Bundesebene empfahl er, „solche Kontakte zu Parteien im Ausland grundsätzlich einzustellen und sich auf die Aufgaben im Land zu konzentrieren”.

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