Verheißungen von Gesinnungsethikern führen in die Katastrophe

Tichys Einblick

Es sollte sich herumgesprochen haben: Der 1864 in Erfurt geborene Soziologe Max Weber unternahm durch die Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik den Versuch, den Missbrauch politischer Macht einzudämmen. Für Weber ist der Politiker kein wortgewandter Sonntagsredner oder ein Moralapostel und Populist, der jedem aktuellen Trend hinterherläuft, sondern schlicht und einfach ein Diener des Volkes, der durch Vernunft und Weitsicht den Nutzen des Volkes mehren und Schaden von ihm wenden soll. Weber gab insofern der Verantwortungsethik den Vorzug vor Gesinnungsethik – zumindest dann, wenn es um die Führung des Staates ging.

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