Pardon, die Chefetage weilt in anderen Sphären

Tichys Einblick

Wir alle kennen diese ganz spezielle Art von Unternehmen, wo die Angestellten das eine Image abzugeben bemüht sind – und die Chefetage, wenn man näher hinschaut, ein ganz anderes.

Ein solches Unternehmen kann ein Restaurant sein, wo die Angestellten super freundlich sind und auch der Koch redlich bemüht ist, doch der Besitzer spart an Zutaten und Arbeitskräften, und irgendwann merken es entgegen aller Bemühungen auch die Gäste, dass das Personal überlastet und das Essen von diskutabler Qualität ist. – Es könnte eine Bank sein, wo die Front-Angestellten die Kunden gern solide beraten – es sind ja oft ihre eigenen Nachbarn und Freunde! – während die Chefetage zockt und spekuliert bis die Bank in Schieflage gerät. Es könnte ein Unternehmen sein, das von sogenannten »Investoren« (Tiervergleiche sind ja verpönt) aufgekauft wird, in Tranchen zerschnitten und teilweise absurd beliehen wird) – solche Unternehmen werden oft früher oder später in Not geraten, egal wie sehr sich die Angestellten mühen, und es ist kein Ruhmesblatt für den Kapitalismus, wenn die Angestellten, die sich doch alle Mühe gaben, dann doch ihre Arbeitsstelle und ihr Einkommen verlieren, während die verantwortlichen Chefs womöglich noch mit Boni »belohnt« werden und lukrative »Anschlussverwendungen« finden.

[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf Tichys Einblick.