Der Marktausblick – Achtung schwarzer Schwan

Tichys Einblick

Achtung schwarzer Schwan: So lassen sich die vielen warnenden Stimmen zusammenfassen, die das Coronavirus in diesen Tagen hervorgerufen hat. Die Epidemie wird hier als ein völlig unerwartetes Ereignis gedeutet, das die Börsen stark belasten, wenn nicht sogar crashen lassen könnte. Das klingt schon recht nach Panikmache. Allerdings müssen Anleger die Langzeitfolgen vor allem für die Konjunktur Chinas im Auge behalten.

Am Freitag setzten diese Befürchtungen den Aktienkursen weltweit gleichwohl gehörig zu. Zudem waren am Anleihemarkt insbesondere die Renditen für langlaufende Wertpapiere stark unter Druck geraten. Dies weckte unter Anlegern Sorgen, dass auch die bislang recht robuste US-Wirtschaft stärker als bislang gedacht in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Nach der leichten Erholung in den vergangenen Tagen fiel der US-Leitindex Dow Jones Industrial um 2,1 Prozent auf 28.256 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Minus von 2,5 Prozent. Damit sind auch die seit Jahresbeginn erarbeiteten Gewinne wieder ausradiert: Die Bilanz für den Januar weist jetzt einen Verlust von rund ein Prozent auf. Der marktbreite S&P 500 büßte 1,8 Prozent auf 3.226 Zähler ein. Für den technologielastigen NASDAQ 100 ging es um 1,6 Prozent auf 8.992 Punkte nach unten.

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