Nicht nur Luisa zieht gen Engelland zum Brexit-Widerstand

Tichys Einblick

Bei Luisa Neubauer heißt das angeberisch-kämpferisch-kindisch: „Wir sind hier noch nicht fertig. #Brexit #lightson” Bei Lichte betrachtet sagen sie und die ihren aber nichts anderes als die Hofherolde von Brüssel, Paris und Berlin. Das neue Narrativ zum Brexit, den sie entgegen ihrem alten Narrativ nicht verhindern konnten, ist das alte Narrativ: Wir verhindern den Brexit.

Ich nehme den Beitrag von Tobias Kaiser für WELT online als repräsentatives Beispiel und zitiere auszugsweise:

Johnson wird übereinstimmenden Berichten zufolge eine Angleichung an EU-Regeln genauso kategorisch ablehnen wie eine Jurisdiktion des EU-Gerichtshofs. Genauso lehnt er eine – juristisch mögliche – Verlängerung der Ende Dezember 2020 endenden Übergangszeit ab. Die EU will britischen Unternehmen den Zugang zum Binnenmarkt mit seinen Freizügigkeiten von Gütern, Dienstleistungen, Kapital und Personen nur dann lassen, wenn Großbritannien sich den EU-Standards unterwirft. Die französische Regierung, die den britischen Wettbewerb besonders kritisch sieht, hat bereits klargemacht, dass ihr die einfache Übernahme europäischer Standards nicht genügt. Großbritannien müsse sich vielmehr darauf verpflichten, künftige Änderungen bei EU-Regeln automatisch mitzumachen. Andernfalls könne der Zugang zum Binnenmarkt nicht gewährt werden.[...]

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