Der neue Knüppel gegen Bürgerbewegungen: „Da sind auch Rechte dabei!“ – Philosophia Perennis

Philosophia Perennis

Das klappt ja wie am Schnürchen! Eine neue Methode, Bürgerprotest elegant plattzumachen, reift vor unser aller Augen gerade zur Vollendung. Ein Gastbeitrag von Hans Heckel.

Die Methode geht so: Wenn Bürger gegen die Politik oder deren mutmaßliches Versagen auf die Straße gehen, bemerken regierungsfreundliche Medien im Pakt mit engagierten „Organisationen der Zivilgesellschaft“ umgehend, dass da auch „Rechte“ dabei seien. Dadurch geraten die Organisatoren der Proteste umgehend ins Gedränge und geben das Demonstrieren im Idealfall ganz schnell wieder auf. Schon ist wieder Ruhe!

Selbst, wenn sie nicht (gleich) klein beigeben, ist den aufmüpfigen Bürgern beim kleinsten als „rechts“ identifizierten Vorfall in ihren Reihen der meiste Wind schon aus den Segeln genommen. Denn natürlich lenken genannte Medien die öffentliche Aufmerksamkeit ganz massiv auf die „rechte Unterwanderung“, damit das eigentliche Anliegen der Unzufriedenen im Hintergrund versinkt. In einer „Mediendemokratie“ ist es entscheidend, wohin sich die größte Aufmerksamkeit richtet. Was hier nur auf Platz Nummer 2 landet, kann einpacken.
Zudem werden die Protestierer durch die Vorwürfe genötigt, sich zu rechtfertigen. Das ist besonders wirkungsvoll, denn dadurch werden die Rollen vertauscht. Eigentlich sollten ja die Politiker für ihre Fehler zur Rede gestellt werden. Doch nach dem Vorwurf „rechts“ zu sein, sind es auf einmal die Bürger, die von eben jenen Politikern streng ermahnt werden.

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