Große Worte eines Papiertigers

Achgut

Große Worte eines Papiertigers

Ohnmächtig beben die Angetrauten der EU, kopflos wie ein gekränkter Ehepartner nach der Trennung. Dass der andere, der die Scheidung einreichte, schon noch sehen werde, was er davon hat, steht für die Verlassenen fest. Sie werden nicht müde, dem Untreuen die Zukunft in den düstersten Farben auszumalen. Angst ist der Vater ihrer Phantasien. Laut singend trotten sie durch den finsteren Wald.

Bereits 2016, nachdem sich die Briten mehrheitlich für den Austritt aus der EU entschieden hatten, bekamen sie aus Brüssel und Berlin zu hören, was ihnen bevorstünde. Insbesondere die Deutschen beeilten sich, aus dem Kaffeesatz zu lesen, welches Elend den Abtrünnigen droht, wenn sie nicht zur Besinnung kommen. Von Versorgungsengpässen war die Rede. Für Brot und Butter würden sie in London anstehen müssen. Den Apotheken sollten die Medikamente ausgehen. Vor Kälte zitternd, säßen die Engländer winters in ihren schwach erleuchteten Wohnungen. Das Heer der Arbeitslosen würde von Tag zu Tag wachsen, indes die Wirtschaft das Weite suche. 

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