Gymnasium Oberstufe: Die letzten Deutschen – „Vier Almans“

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In der ZEIT berichtet der Philosophie- und Islamlehrer Mansur Seddiqzai von „seinem Gymnasium“ im Ruhrgebiet. An „seiner Schule“ seien die deutschen Schüler eine Minderheit, schreibt er. Fast 100 Prozent hätten einen Migrationshintergrund. Die meisten seien Muslime. Alles knorke auf „seinem Gymnasium“, wenn man seinen Worten Glauben schenken darf. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Tatsächlich nennen sich die letzten verbliebenen Schüler „mit deutschem Hintergrund“ (O-Ton Seddiqzai) so, wie sie von den anderen auch genannt werden: „Die Almans“. Das Ruhrgebiet, in dem sich „sein Gymnasium“ befindet, heißt aber noch immer Ruhrgebiet. Die vier „Almans“: Chantal, Ilyas, Sarah und Saskia. Sie „stehen gerne beieinander, oft getrennt von der Mehrheit. Sie fallen auf, weil sie hellhäutig sind und blonde oder hellbraune Haare haben„, schreibt Seddiqzai. Da fragt man sich unwillkürlich, ob ein christlicher Deutschlehrer „mit deutschem Hintergrund“ in der „ZEIT“-Redaktion ebenfalls aufgefallen wäre, wenn er hellhäutig und blond ist. Jedenfalls überlege man sich, ob ein solcher Deutschlehrer bei der „ZEIT“ einen Artikel über einen deutschen Schützenverein hätte schreiben können, in dem vier Neger Mitglied sind, und daß sie dort wegen ihrer dunklen Haut und ihrer großen Nasenlöcher auffallen. Wahrscheinlich nicht. Ein Fritze Schulmeister ist eben noch lange kein Mansur Seddiqzai. Aber sei´s drum.

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