Wahlkampf: SPD-Politiker verbündet sich mit OB von Istanbul

Tichys Einblick

Der Hamburger SPD-Politiker Kazim Abaci – geboren im türkischen Büyük Örtülü und derzeit Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft – ist im Dezember in die Türkei gereist, um dort Bündnispartner für die kommenden Bürgerschaftswahlen in Hamburg zu gewinnen: Der Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem Imamoglu – von der Partei CHP, der Cumhuriyet Halk Partisi – soll ihm helfen, unter Hamburger „Deutschtürken“ (dieser Begriff ist unter Wahlsoziologen gängig) möglichst viele Stimmen für die SPD und für Abaci selbst zu fischen.

Offiziell heißt es in Abacis Büro, es gehe nur darum, die Wahlbeteiligung unter den türkischstämmigen Hamburgern zu erhöhen und damit wahlstatistisch die AfD zu schwächen. Abaci hat vor etwa einer Woche sein eigentliches Ziel, persönliche Wahlkampfunterstützung aus der Türkei zu erhalten, mit den Worten kommentiert: „Wir möchten die Wahlbeteiligung erhöhen, dafür sorgen, dass die Zahl der ungültigen Stimmen zurückgeht – und die Rechtspopulisten aus dem Parlament drängen“. Dass es dem sozialdemokratischen Bürgerschaftler knallhart um die eigenen Mandatsinteressen geht, fällt bei den hehren Zielen unter den Tisch.

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