FDP-Ministerpräsident Thomas Kemmerich in Thüringen – Erfurter Erdbeben

Cicero

Das Wahlergbnis der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen wird in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingehen. Nicht etwa Bodo Ramelow wird sich nun Mehrheiten organisieren müssen, sondern FDP-Chef Thomas Kemmerich. Das wird Auswirkungen bis zur Große Koalition in Berlin haben

Das Wahlergbnis der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen wird in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingehen. Nicht etwa Bodo Ramelow wird sich nun Mehrheiten organisieren müssen, sondern FDP-Chef Thomas Kemmerich. Das wird Auswirkungen bis zur Große Koalition in Berlin haben

Es dürfte die politische Sensation des Jahres 2020 sein: Mit dem FDP-Vorsitzenden Thomas Kemmerich stellt ausgerechnet jene Partei ab sofort den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, die mit nur 5 Stimmen äußerst knapp die 5-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl 2019 überschritten hatte. Nach zwei Wahlgängen hatten weder der bisherige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke), noch der parteilose Kandidat der AfD-Fraktion, Christoph Kindervater, die notwendige absolute Mehrheit von 46 Stimmen erhalten. Im dann notwendigen dritten Wahlgang, in dem eine relative Mehrheit ausreichte, stellte dann plötzlich die FDP-Fraktion ihren Vorsitzenden Thomas Kemmerich als Kandidaten zur Wahl auf. Dieses Vorgehen hatte man bereits angekündigt.

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