Rücktritt in Thüringen – Was wollte Kemmerich erreichen?

Cicero

Am Ende war der Druck zu groß. Thomas Kemmerich konnte nur noch einen Rückzieher machen, nachdem auch FDP-Chef Christian Lindner ihn fallen ließ. Übrig bleibt ein Scherbenhaufen. Aber auch neue Optionen für rechte Mehrheiten.

Am Ende war der Druck zu groß. Thomas Kemmerich konnte nur noch einen Rückzieher machen, nachdem auch FDP-Chef Christian Lindner ihn fallen ließ. Übrig bleibt ein Scherbenhaufen. Aber auch neue Optionen für rechte Mehrheiten.

Es dürfte am Ende auf die kürzeste Amtszeit eines deutschen Ministerpräsidenten hinauslaufen. Die FDP-Fraktion hat am Donnerstag etwa 24 Stunden nach der Wahl von Thomas Kemmerich einen Antrag auf Auflösung des Thüringer Landtags gestellt. Thomas Kemmerich hat seinen Rücktritt erklärt. Aber was wollte er mit seiner Ernennung zum thüringischen Ministerpräsidenten eigentlich bezwecken? Diese Frage bleibt nach dem „Erfurter Erdbeben“ und seinen anhaltenden Erschütterungen. Dass Thomas Kemmerich sich als Anführer der Partei, die es mit Ach und Krach über die 5-Prozent-Hürde geschafft hatte, zum Ministerpräsidenten wählen ließ, war absehbar eine Schnapsidee.

[...]

Den ganzen Artikel und dessen Kommentare liest Du auf Cicero.