Drei politische Entertainments

Achgut

Drei politische Entertainments

Zu den vornehmsten Aufgaben der Politik gehört bekanntlich die, unsere Medien und das Publikum bei Laune zu halten. Das kann durch brillante Entscheidungen geschehen, aber auch durch komödiantische Aufführungen. Diese meist unfreiwillige Aufheiterung des Publikums war in letzter Zeit auf der Weltbühne gleich in mehreren Präsentationen zu erleben. Ich möchte drei davon kurz ansprechen: die Brexit-Debatte im Unterhaus, die Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Iowa und das Lustspiel im Freistaat Thüringen.

Da ich nicht entscheiden möchte, welche Komödie die kurioseste war, folge ich einfach dem historischen Ablauf. London also, House of Commons, Brexit-Debatte. Über dreieinhalb Jahre hinreißende Monologe, Dialoge und Multiloge, im House selbst und über den Kanal hinweg. Ein Erlebnis von Seltenheitswert. Mit zwei running gags. Speaker Bercow: Oooordeeer! Und Premier Johnson: Let’s get Brexit done! Schließlich sorgte Strubbel-Boris mit Hilfe seiner Wortgewalt tatsächlich dafür, dass der Vorhang fiel und, was schon keiner mehr glaubte, die Komödie ein Ende fand.

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