Armin Laschet hat die besten Chancen

Tichys Einblick

Überrascht hat es niemanden mehr. Aber immerhin hat Armin Laschet seinem Konkurrenten Friedrich Merz etwas die Show gestohlen, indem er wenige Stunden vor diesem seine Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz bekannt gab. Und dann noch der PR-Clou mit Jens Spahn als irgendwie herausgehobener Vize – eine Position, die es in der CDU eigentlich gar nicht gibt, zumindest bisher.

Über die Chancen von Friedrich Merz habe ich mich hier schon ausführlich ausgelassen. Er wird es nicht werden. Merz war jahrelang der verschollene Traumprinz großer Teile der durch Merkel ihrer eigenen Spitze entfremdeten CDU-Basis. Aber wie das mit entschwundenen Traumprinzen so ist: Wenn sie tatsächlich zurückkommen, können sie fast nur noch enttäuschen, vor allem wenn sie so wenig heldenhaft daherkommen wie der Sauerländer. Und Merz hat auch in seiner heutigen Pressekonferenz kaum einen Grund dafür gegeben zu glauben, dass er irgendetwas in der CDU wachküssen will. Er sagte zwar: „Wir haben seit heute die Alternative zwischen Kontinuität und Aufbruch und Erneuerung. Ich stehe für Erneuerung.“ Aber er sagte auch, mit ihm gebe es „keinen Bruch“.

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