Erinnerung an Mark Rothko: Kopf in den Wolken

Tichys Einblick

Mark Rothko (eigentlich Markus Rothkowitz) wird 1903 in Daugavpils (heute Lettland, damals russisches Kaiserreich) in eine Apothekerfamilie hineingeboren. Er besucht eine traditionelle jüdische Grundschule, spricht Jiddisch, Hebräisch, Russisch, ist ein begabtes Kind. 1910 wandert der Vater wegen der zunehmenden Pogrome in die USA aus, und die Familie zieht drei Jahre später hinterher. In Amerika macht Markus in der Schule steile Karriereschritte: Er überspringt Klassen und erhält ein Stipendium an der Eliteuniversität in Yale, wo er Geschichte und Volkswirtschaft studiert.

Beenden wird er sein Studium jedoch nicht. Nach zwei Jahren bricht er mit den elitären (rassistischen) Strukturen und geht nach New York, wo er Kunst studiert, Bücher illustriert und vor allem: sich für Kunsterziehung engagiert. Innerhalb der Künstlergruppe New York School entwickelt er mit seinen Mitstreitern großartige, richtungsweisende Konzepte, die alle von der Überzeugung ausgehen, dass Kunst eine soziale Notwendigkeit und die frühe kreative Ausdrucksweise gesundheitsfördernd sei.

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