F.A.Z.: „Kapitalismus am Pranger“

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In Ungarn ist der gestrige Tag, der 25. Februar, der Gedenktag für die Opfer des Kommunismus gewesen. Bei den Öffentlich-Rechtlichen führen Linke auf Basis einer ersten Hochrechnung zwei Stunden lang Freudentänze darüber auf, daß die AfD in Hamburg draußen ist. Später müssen sie zur Kenntnis nehmen, daß die AfD drin – und die FDP draußen ist. In der F.A.Z. behauptet ein gewisser Christoph Schäfer, der Kapitalismus stehe am Pranger. Wie´s wohl kommt?

von Max Erdinger

„Die Zahl der Todesopfer kommunistischer Diktaturen wird weltweit auf 100 Millionen geschätzt. In Mittel- und Osteuropa erreicht ihre Zahl 1 Million. So viele haben ihr Leben durch Hungersnot, Zwangsarbeit oder brutale Hinrichtungen verloren.„, schreibt „Ungarn heute“ anläßlich des Gedenktages. Das ist der menschenrechtliche Aspekt. Der wirtschaftliche: Wohin man auch schaut – ruinierte Volkswirtschaften unter den Sozialisten und den Kommunisten. Sowjetunion, Ostblock, Rhodesien, Venezuela, Kuba, Nordkorea … -halt: China? Warum nicht China? Weil dort ein kapitalistisches Wirtschaftssystem trotz einer kommunistischen Staatsführung installiert wurde. Also wieder die Menschenrechte: China – ein einziger Albtraum in dieser Hinsicht. Die Ungarn haben ihren Gedenktag völlig zu Recht. Im Grunde wäre ein solcher Gedenktag für die neuen Bundesländer auch eine schöne Geste. Das große Problem mit den Sozialisten in der Demokratie ist: Man kann sich zwar in den Sozialismus hineinwählen, meistens aber nicht wieder herauswählen. Das ist ein gewaltiger Nachteil am Linkswählen. Daß sozialistische Ideen heute noch Fuß fassen können, beweist nur eines: Lernresistenz bzw. Geschichtsvergessenheit. Ein erklecklicher Prozentsatz der heute Zwanzigjährigen hat keinen blassen Dunst von der DDR, von innerdeutscher Grenze, Hinrichtungen, Stasi und Schießbefehl.

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