Frankreich: Ex-Justizministerin spricht von Merkels »hohem Preis«

Tichys Einblick

Die konservative Bewerberin um das Amt des Pariser Bürgermeisters, Rachida Dati, sagte am Samstag in einem Interview mit dem Fernsehsender France Info zum Gewaltverbrechen von Hanau befragt, die Arme einstweilen selbstsicher verschränkend: Zunächst müsse man natürlich an die Opfer und ihre Familien denken. Eine wahre Tragödie habe sich ereignet. Sehr rasch kommt sie aber auf einen anderen Aspekt zu sprechen – für den sie sich im Vorhinein entschuldigt, ihn anzusprechen zu müssen.

Das ist die Höflichkeit der Frondeure. Die ehemalige Justizministerin stellt dann ohne weitere Umschweife, mit großer Bestimmtheit fest, dass Angela Merkel heute den »hohen Preis« jener »massiven Öffnung der Grenzen« bezahle, die sie im Herbst 2015 anzettelte. In diesem Satz steht der Name der Regierungschefin für das ganze Land – so wie es im Ausland wohl oder übel der Brauch ist. Merkel habe die Folgen ihrer Entscheidung nicht gut bedacht und ermessen und auch nicht vorausschauend agiert. Die deutsche Bundeskanzlerin habe vielmehr insgesamt planlos gehandelt, »ohne Rahmen und Management«, und weder auf die öffentliche Meinung ihres Landes gehört, noch sie in irgendeiner Weise auf ihre Politik vorbereitet. Das meint Dati offenbar für die gesamte Migrationspolitik der Regierung Merkel.

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