Titania McGrath und „Woke“: Wenn Satire und Wirklichkeit eins werden

Tichys Einblick

Es gibt Zeiten, in denen sich Satiriker in einer eigenartigen Lage befinden. Einerseits liefert ihnen die Realität mit ihren Absurditäten eine Überfülle von Material, andererseits droht ihnen auch ständig die Gefahr, dass sie von der Wirklichkeit überboten werden, so dass ihre eigenen Satiren allzu zahm und harmlos erscheinen gegenüber dem, was man täglich selber erleben kann. Dazu kommt noch eine andere Gefahr: dass Witze der Zensur zum Opfer fallen, weil sich irgendeine Minderheit von ihnen beleidigt fühlt oder auch nur vorgibt, sich beleidigt zu fühlen. Solche Erfahrungen hat auch der Autor des kleinen Buches gemacht, um das es hier gehen soll, der britisch-irische Komiker und Journalist Andrew Doyle. Er ist der Schöpfer der fiktiven Figur Titania McGrath, einer jungen weißen Feministin großbürgerlicher Herkunft Mitte zwanzig, die sich, so die von Doyle konstruierte Biographie, einen Namen als „intersektionalistische“ Dichterin und Kämpferin für soziale Gerechtigkeit gemacht hat. Titania hat natürlich auch einen eigenen Twitter Account, auf dem sie ihre Weisheiten zum Besten gibt, auch wenn dieser Account in der Vergangenheit schon einmal gesperrt wurde, weil hier der „falsche“ Humor vorherrschte.

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