Türkei: Der osmanische Prinz in Bedrängnis ruft nach den großen Brüdern

Tichys Einblick

Mittlerweile darf man es getrost einen Krieg nennen. Einen Krieg zwischen einer legitimen Regierung, die die Kontrolle über ihr Land zurückerkämpfen will, und einem benachbarten Invasoren, der seinen Einfluss auf Teile dieses Landes ausdehnen möchte. Wir dürfen es den Türkisch-Syrischen Krieg nennen. So sollte er später in den Geschichtsbüchern stehen, weil bei solchen Bezeichnungen immer der Angreifer vorn und der Verteidiger hinten steht. Der schmutzige Krieg um Syrien

Nein, es soll hier nicht darüber gerichtet werden, dass sich in diesem Krieg die Parteien in Sachen Inhumanität nichts schenken. Von den Folterkammern der Assad-Regierung und den religiös motivierten Massenmorden an Andersgläubigen durch die Islamterroristen redet ohnehin kaum noch jemand. Auch nicht davon, dass türkische Invasoren friedliche Städte überfallen und geplündert haben, Gefangene vergewaltigen und mit Lust morden. Nicht davon, dass die mit den Syrern verbündeten Russen – wie einst die Deutschen im Spanischen Bürgerkrieg – neues Kriegsgerät am lebenden Objekt testen. Darunter Splitter- und Vakuumbomben. Doch es soll hier nicht gerichtet werden, denn sie geben sich nichts. Keiner führt dort etwas, das als Oxymoron als „sauberer Krieg“ bezeichnet werden könnte.

Die Kampflinien haben sich geklärt [...]

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