Griechenland setzt Asylrecht vorerst aus

Tichys Einblick

Dank Google lernt man – gibt man »Greek borders« in die Suchmaschine ein –, dass Griechenland a) eine Grenze mit der Türkei hat, die b) etwa 200 km lang ist und c) durch den Fluss Evros schon ein bisschen schwerer zu überwinden ist. Etwas anderes gilt offenbar d) für die Seegrenzen zwischen den beiden Ländern, die mehr oder weniger nur eine verstandesmäßige »Einteilung der Meeresoberfläche« darstellen.

Aber um den normalen Grenzverkehr geht es hier schon länger nicht mehr. Es geht um den »Punkt Null« – so heißt der Ort am Grenzübergang von Kastanies, an dem derzeit die europäische Freiheit verteidigt wird. Am Sonntag durften internationale Journalisten sich den Punkt ansehen, an dem der Ansturm der Migranten noch immer auf die Gegenwehr der griechischen Grenzpolizisten trifft. Durch die Grenzzäune hindurch sieht man den Rauch der Tränengasbomben, die von der einen wie der anderen Seite herrühren können. Auch Schüsse fallen in einiger Entfernung, offenbar sind es Warnschüsse – denn erschrockene oder aufgebrachte Stimmen sind nicht zu hören. Inzwischen ist es mehr oder minder ein Sitzkrieg geworden, der von den gelegentlichen Ausfällen der versammelten Migranten unterbrochen wird. Drôle de guerre.

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